Verbotene Machenschaften im Vatikan und «Clean Dancing» Theatersport hat sich mittlerweile zum nicht mehr wirklich geheimen Tipp gemausert; bereits eine halbe Stunde vor Beginn der Vorstellung war das Casineum Luzern zum Bersten voll.Moderator und Schiedsrichter Christian Sauter, passend im schwarzweissen T-Shirt und mit Trillerpfeife, brauchte dann auch nicht lange, um den Saal in Stimmung zu bringen. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: kolumnen von mir, die in diversen medien veröffentlicht wurden
Die Parkettgalerie
Wie in der Rezension beschrieben war’s ein wunderschöner Frühlingsabend, jener, an welchem im KKL Luzern die Requiems von Mozart und Haydn aufgeführt wurden. Auch die diversen Garderoben waren wunderschön, wie das so ist im KKL, auch an Wochentagen. Da putzt man sich heraus, da wird man ja auch gesehen und da trinkt man Prosecco, oder doch eher Sekt, ein Glas zu einem Preis, für welchen ich sonst eine ganze Flasche kriege. Weiterlesen
Die neue Matratze – Kolumne
Kürzlich habe ich gelesen, dass eine Matratze eine Lebensdauer von 8 Jahren habe, dann hänge sie durch. Da die meine in dem Fall bereits mehr als einmal durchgehangen ist, begebe ich mich kurz darauf in die Matratzen-Abteilung eines lokalen Möbelhauses. Weiterlesen
Fronleichnam – Kolumne
Er hat sich bewahrheitet, dieser Leichnam eines Feiertages. Es sei immer der Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest, hat mir das Internet erklärt, nachdem ich wissen wollte, was es eigentlich mit diesem Fron-Leichnam auf sich hat. Dreifaltigkeit? Weiterlesen
Lucerne Festival an Ostern 2012: The King’s Consort und The Choir of The King’s Consort,
Es war ein wunderschöner Frühlingsabend, Schiffe glitten majestätisch aus dem Hafen Richtung See, das Abendlicht tauchte die Gebäuden auf der anderen Seeseite in ein warmes Gelb, die Sonne schien schräg ins Foyer des KKL, malte weisse Kringel auf den schwarzen Boden, verfing sich für Sekundenbruchteile im Rot eines Schals, im Türkis eines Kleides, eigentlich nicht die richtige Stimmung, um sich zwei Totenmessen anhören zu gehen. Im Saal kam aber dann schnell eine gewisse Ernsthaftigkeit auf, wohl auch ausgelöst durch die Klänge der Orgel, welche dem Orchester beim Einstimmen half.
Was danach folgte, waren zwei Stunden puren Genusses. Weiterlesen


