
Konzert mit dem Lucerne Festival Academy Orchestra
Die Bühne ist bis auf den letzten Platz besetzt mit jungen Musikern, die sich aufs Konzert einstimmen. Sie üben ihre Läufe, ihre Solis, es wird immer lauter, hektischer, aufgeregter, ein Vorgeschmack auf das kommende Programm? Erstaunlicherweise – für einen Laien der zeitgenössischen Musik mindestens – ist der Saal gut besetzt, obwohl Pierre Boulez wegen eines Augenleidens nicht dirigieren wird und auch der Altersdurchschnitt scheint nicht tiefer zu liegen als sonst. Auf dem Programm stehen Philippe Manourys „Sound and Fury“ (1998/1999), Jonathan Harveys „Speakings“ (2007/2008) und Arnold Schönbergs „Erwartung“ (1909).
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